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Rundgänge sind typisch für
die Erdställe in Ulrichschlag

Foto: Werkstatt Böckl/Kati Martinek. |
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Erdstall-Fest und Tagung im Erdstall-Dorf Ulrichschlag
Am Sonntag, 19. 9., steht das
kleine Dorf Ulrichschlag (bei
Waidhofen/Thaya) im Zentrum
der Erdstall-Forschung:
Europas Forscher-Elite trifft
hier zusammen, um im Rahmen
einer Tagung die neuesten
Erkenntnisse zu präsentieren
und zu diskutieren.
Die Besonderheit am Erdstall-Dorf Ulrichschlag: Hier
hat jedes Haus "seinen" eigenen
Erdstall. Und obendrein
findet man hier NÖs einzigen
vollständig erhaltenen Erdstall.
Im Anschluss an die Tagung
gibt es für interessierte "Laien" ein "Erdstall-Fest" mit
Führungen, Vorträgen, Begehung
von 4 Erdställen, Musik
und Unterhaltung.
Edith Bednarik, Österreichs
führende Erdstall-Forscherin,
wird für Informationen und
Gespräche zur Verfügung
stehen.
SO, 19. 9., 15–18 Uhr:
Erdstall-Fest
in 3830 Ulrichschlag (bei Waidhofen/Thaya).
Besichtigung von 4 Erdställen,
Erklärungen, Führungen, Rahmenprogramm.
Info 02842/51218.
Geheime Gänge
Erdställe sind künstlich gegrabene
Höhlen (sozusagen Geheimgänge),
die gleichzeitig mit den ersten
Häusern (im Rahmen der Erstbesiedlung
des Landes) in jahrelanger
Arbeit gegraben wurden. Man
findet sie von Ungarn bis Frankreich,
die meisten befinden sich in
NÖ (Wald- und Weinviertel).
Sie
entstanden in den Jahren 900 bis
1200, ihr Zweck ist unbekannt. Fest
steht lediglich, dass sie mit ihren
engen Gängen und Durchschlupfen
weder als Versteck noch als Lagerraum
gedient haben können.
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