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| Teil 1: Wir bauen ein Haus. Und was ist mit dem Garten? |
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Wenn ich weiß, welche Art von Garten
ich will, Es ist schon eigenartig: Die meisten Menschen, die ein
Haus bauen, kümmern sich in der Planungsphase hauptsächlich
darum, wie das Haus (von außen) aussehen wird und wo welche Räume
im Hausinneren angeordnet sein werden. Dass es einen Garten gibt, scheint
manchmal nicht mehr als ein notwendiges Übel zu sein was
rund ums Haus als Restfläche des Grundstücks übrig
bleibt, wird gezwungener Maßen als Garten gestaltet. Wozu, fragt man sich angesichts einer derartigen Vorgehensweise,
ist der Garten dann überhaupt notwendig? Um ihn Jahre, nachdem
das Haus fertig gestellt ist und die letzten Bauschuttreste entsorgt
sind, mit einem ebenen Rasen von der Hausmauer bis zur noch zu pflanzenden
Thujenhecke zuzudecken? Der Garten sollte hinsichtlich Planung und Gestaltung
genau so wichtig sein wie das Haus selbst. Genauer gesagt: Wer die Bereiche
des Gartens schon festlegt, während der Plan für das Haus
entsteht, der hat entscheidende Vorteile: nicht nur finanzieller und
gestalterischer Natur, sondern vor allem hinsichtlich der Lebensqualität,
die ein Haus mit passendem Garten bietet. Hier geben wir Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie Ihren
Garten als grünes Wohnzimmer gestalten können.
Es geht uns dabei um die Grundriss-Gestaltung Ihres Gartens,
um die architektonische Komponente, nicht um Pflanz-Konzepte
oder gärtnerische Details. Wenn Haus und Garten eine Einheit bilden, dann erhalten Sie genau jene Lebensqualität, wegen der Sie ein Haus (mit dazugehörigem Garten) gebaut haben. Ist das nicht der Fall, dann hätten Sie sich den Garten sparen können.
Der Innenhof: 300 m2 Privatsphäre
(Grafiken: Klaus Pitter)
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