Teil 1: Wir bauen ein Haus.
Und was ist mit dem Garten?

 

Der Garten
als Wohnraum

Der Garten als WohnraumUnsere neue Broschüre über Gartengestaltung zeigt, wie man Haus und Garten gemeinsam plant und gestaltet und welche Elemente wichtig sind, um Räume im Garten zu schaffen. Es geht dabei nicht um Pflanzanleitungen, sondern rein um gestalterische Gesichtspunkte.

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Ein Service von „NÖ gestalten“
im Amt der NÖ Landesregierung.

 

 

 


Landschaftsökologen, Gartenplaner und Landschaftsplaner können Ihnen bei der optimalen Gartengestaltung helfen.
Infos unter www.oegla.at oder
www.gaertner-floristen.co.at

 

 

 

 

 

 

„Wenn ich weiß, welche Art von Garten ich will,
wie mein Garten aussehen soll, dann kann ich
auch ein Haus errichten, das die Vorzüge
meines Gartens zur Geltung bringt.“

Es ist schon eigenartig: Die meisten Menschen, die ein Haus bauen, kümmern sich in der Planungsphase hauptsächlich darum, wie das Haus (von außen) aussehen wird und wo welche Räume im Hausinneren angeordnet sein werden. Dass es einen Garten gibt, scheint manchmal nicht mehr als ein notwendiges Übel zu sein – was rund ums Haus als „Restfläche“ des Grundstücks übrig bleibt, wird gezwungener Maßen als Garten gestaltet.

Wozu, fragt man sich angesichts einer derartigen Vorgehensweise, ist der Garten dann überhaupt notwendig? Um ihn Jahre, nachdem das Haus fertig gestellt ist und die letzten Bauschuttreste entsorgt sind, mit einem ebenen Rasen von der Hausmauer bis zur noch zu pflanzenden Thujenhecke zuzudecken?

Der Garten sollte hinsichtlich Planung und Gestaltung genau so wichtig sein wie das Haus selbst. Genauer gesagt: Wer die Bereiche des Gartens schon festlegt, während der Plan für das Haus entsteht, der hat entscheidende Vorteile: nicht nur finanzieller und gestalterischer Natur, sondern vor allem hinsichtlich der Lebensqualität, die ein Haus mit passendem Garten bietet.

Hier geben wir Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie Ihren Garten als „grünes Wohnzimmer“ gestalten können. Es geht uns dabei um die „Grundriss-Gestaltung“ Ihres Gartens, um die „architektonische Komponente“, nicht um Pflanz-Konzepte oder gärtnerische Details.

Wenn Haus und Garten eine Einheit bilden, dann erhalten Sie genau jene Lebensqualität, wegen der Sie ein Haus (mit dazugehörigem Garten) gebaut haben. Ist das nicht der Fall, dann hätten Sie sich den Garten sparen können.

 



Der Garten als Wohnraum - Der Innenhof

Der Innenhof: 300 m2 Privatsphäre
Der Innenhof ist ein geschützter privater Bereich. Genau wegen dieser Qualität sind Häuser und Grundstücke in alten Dorfzeilen heute mehr denn je gefragt, denn mit nur zwei- oder dreihundert Quadratmetern Hoffläche und einigen Nebengebäuden erhält man optimale Lebensqualität.

Der Garten als Wohnraum - Siedlung heute
Die Siedlung: 800 m2 mit Einblick
Die derzeit noch beliebteste, gleichzeitig aber auch die schlechteste Bauform ist jene, die in unseren Siedlungen zu sehen ist: das freistehende Einfamilienhaus. Auf 600 bis 800 m2 errichten wir Häuser, deren Gärten keine Privatsphäre bieten. Lärm, Wind und Blicke des Nachbarn dringen bis in den letzten Winkel. Ursache: Es gibt keinen gebauten Raum, weil Mauern und raumbildende Nebengebäude meist völlig fehlen.

Der Garten als Wohnraum - Siedlung von Morgen

Die Siedlung der Zukunft: geschlossene Gartenräume
Um den Garten (ähnlich, wie wir das vom Innenhof her kennen) zu einem geschützten Bereich zu machen, genügen einige wenige Vorgaben. Eine besondere Stellung des Hauses am Grundstück sowie blickdichte Zäune oder Mauern sind die Voraussetzung, um eine Situation zu schaffen, die weitgehend jener in unseren alten Dorfzeilen entspricht. Zusätzlich sind alle Häuser durch die Anordnung an einer Ost-West-Straße optimal besonnt.Nähere Information dazu bei „NÖ gestalten“ unter 02742/9005–15656.

(Grafiken: Klaus Pitter)

 

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